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Am 27. Juni war es endlich so weit. Unsere neue Wohngruppe Haus Sonnengarten öffnete nach einem Jahr Bestehen offiziell ihre Türen für eine feierliche Einweihung. Es war ein Fest, das ebenso nach innen wie nach außen wirkte. Ein Fest der Begegnung, des Rückblicks und des gemeinsamen Ausblicks.

Dass die Feier mit einem Jahr „Verspätung“ stattfand, hatte gute Gründe: Es gab viel zu tun – im Haus selbst, organisatorisch, vor allem aber auch pädagogisch. Denn im Zentrum standen von Beginn an die Kinder, ihr Ankommen, ihr Einleben, ihre ersten Schritte im neuen Zuhause. Für alles Weitere galt mit Ruhe, mit Sinn und mit Blick auf das Wesentliche arbeiten und ankommen. So wurde die Einweihung nun genau dann gefeiert, als sich alle bereit dafür fühlten – und das war spürbar.

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Im Sozialwerk Sauerland steht der Mensch im Mittelpunkt. Besonders in unserer Jugendwohngruppe Haus Sonnenschein möchten wir den Jugendlichen nicht nur ein Dach über dem Kopf bieten, sondern auch zeigen, wie wertvoll sie sind und wie viel sie für andere bedeuten. Ein besonderer Zettel, der aktuell in unserer Gruppe hängt, spiegelt genau diese Botschaft wider: „Nimm ein Kompliment und verschenke es.“

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Heute gratulieren wir Xenia herzlich zu ihrem bestandenen Voll-Abitur. Das ist ein schulischer Erfolg, der unter besonderen Bedingungen erarbeitet wurde und keineswegs selbstverständlich ist. Xenia hat ihren Bildungsweg in unserer stationären Jugendhilfeeinrichtung „Haus Sonnenhang“ bestritten. Junge Menschen in der Jugendhilfe stehen häufig vor mehrfachen Herausforderungen – sei es durch biografische Brüche, instabile Lebensverhältnisse oder mangelnden Zugang zu fördernden Bildungsressourcen.

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Gruppenleiter Dennis Mause (r.) erklärt dem ungarischen Gast ein Projekt der Wohngruppe

In der vergangenen Woche durfte das Sozialwerk Sauerland einen besonderen Gast begrüßen: Dr. László Tóbiás, Associate Professor an der Erzbischöflichen Hochschule Veszprém in Ungarn, besuchte im Rahmen eines Austauschprogramms zwei unserer Einrichtungen. Dr. Tóbiás ist an seiner Hochschule verantwortlich für die Studiengänge Sozialpädagogik und Sozialarbeit und war auf Einladung der Universität Paderborn in Westfalen unterwegs, um die Praxislandschaft der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland näher kennenzulernen.