Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit sowie ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

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04.03.2016 IN DER WAZ VON THORSTEN STREBER

haus sonneweg

Ganz herzlich begrüßen wir die neue „IWL Änderhof“ in Vöhl-Harbshausen unter unserer Trägerschaft.

Frau Claudia Athara Woll bietet zwei Kindern und Jugendlichen einen Lebensraum, der sich an den Bedingungen eines familiären Zusammenlebens ausrichtet, ihm aber auch hilft, bisherige hemmende und belastende Erfahrungen durch das Erleben eines veränderten sozialen und emotionalen Umgangs zu überwinden.

Hierbei steht das Erleben und Erfahren von und in der Natur, das Reduzieren von Ängsten und Widerständen mit Hilfe aller zur Verfügung stehenden Elemente (z.B. der angrenzende Naturpark Kellerwald und der Edersee) als hilfreicher Wegbegleiter zur Seite.

Wir freuen uns über den fachlichen Zugewinn und auf gute Zusammenarbeit!

m 18. und 19.05.16 auditierte Herr Geißendörfer von der LGA InterCert das QM-System des Sozialwerks. In seiner Eigenschaft als Auditor nahm er nun schon zum 3. Mal das Qualitätsmanagement des Sozialwerks unter die Lupe. Es handelte sich - wie im letzten Jahr – um ein sogenanntes Überwachungsaudit, bevor dann in 2017 turnusgemäß ein Rezertifizierungsaudit ansteht.
Herr Geißendörfer zeigte sich wieder beeindruckt von der hohen fachlichen Qualität, dem herausragenden Engagement der Mitarbeiter – aber auch von der Art und Weise, wie sich das Sozialwerk immer wieder neuen Herausforderungen stellt. Die Bemühungen um eine qualitative Betreuung junger Flüchtlinge, die weder per Schnellschuss umgesetzt, noch aufgrund der akuten Situation mit evtl. niedrigeren Qualitätsstandards angegangen wurde, machten deutlich, dass auch hier die Kernelemente eines QM-Systems beachtet wurden. Das Sozialwerk verfolgt konsequent seine Strategie „Qualität vor Masse“ und vermeidet damit auch Risiken, die mit einem vorschnellen, dem Zeitgeist geschuldeten Handeln verbunden sind. Dieses risikobasierte Denken entspricht – quasi im vorauseilendem Gehorsam – schon der geänderten Norm DIN EN ISO 9001:2015, die ab dem nächsten Jahr umzusetzen ist.
Auch das relativ junge Regionalteam Waldeck-Frankenberg, genauso wie die Wohngruppe Haus Sonnenblick und die Tagesgruppe Haus Sonnenberg bestanden mit Bravour das diesjährige Audit.
Herr Geißendörfer konnte auch bei diesem externen Audit keine sog. „Abweichung“ feststellen. Er empfahl daher uneingeschränkt die Aufrechterhaltung der Zertifizierung. „Hinweise“ an der einen oder anderen Stelle nahmen Geschäftsführung und Mitarbeiter gerne auf, um Abläufe, Rahmenbedingungen und Betreuungsprozesse weiter zu optimieren.
Nun steht als größere Aufgabe an, auch alle anderen Normänderungen bis zum nächsten externen Audit im April nächsten Jahres umzusetzen.
Dies sollte in enger Kooperation zwischen Geschäftsführung, QM-Beauftragten und allen Mitarbeitern des Sozialwerks sicher gelingen.

Martin Kettler
-QM-Beauftr.-

Deutlich aus ihrer Komfortzone heraus bewegten sich die Jugendlichen und Betreuer der Wohngruppe „Haus Sonnenblick“ anlässlich ihrer diesjährigen Ferienfreizeit. Statt der Reisekoffer wurden Mitte Juli die Rucksäcke mit einer eher spartanischen Abenteuerausrüstung für eine nicht alltägliche Kanu-Tour durch den Spreewald bepackt. Im beschaulichen Burg im Spreewald wurden die Kanus bestiegen, welche für die nächsten Tage das einzige Fortbewegungsmittel sein sollten. Tagsüber befuhr man die unzähligen Wasserwanderwege durch eine unberührte Natur und einzigartige Kulturlandschaft; die Nächte verbrachte man auf den zahlreichen Zelt- und Rastplätzen entlang der Strecke. Allerlei andere Aktivitäten, wie Geocaching oder eine Abenteurer- Olympiade, rundeten die Ferienfreizeit ab. Der Verzicht auf zahlreiche Bequemlichkeiten, die Abwesenheit eines brauchbaren Mobilfunknetzes und einige andere Probleme und Herausforderungen die das Leben und der Zufall so schreiben, sorgten für unvergessliche Tage und schweißten die Gruppe auf allen Ebenen eng zusammen. Zum Abschluss verbrachte man noch einige Tage auf einem idyllischen Zeltplatz auf einer Halbinsel im Neuendorfer See, bevor man sich mitsamt der Eindrücke und Erfahrungen auf den Weg zurück in das Sauerland machte.

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