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Der Sommer wollte sich noch nicht ganz verabschieden. Bei ungewöhnlich milden Temperaturen kamen die Wohngruppen des Sozialwerks am letzten Wochenende in der Grillhütte in Nehden zusammen und läuteten dort gemeinsam die Herbstzeit ein. Beim gruppenübergreifenden "Herbstlichen Hüttenfest" standen vor allem das gemeinsame Erleben, kreative Angebote und natürlich das traditionelle Kartoffelfeuer auf dem Programm.

Los ging es mit einer Landart-Aktion. Rund um die Hütte wurde gesammelt, arrangiert und gestaltet. Blätter, Äste, Steine und andere Fundstücke aus der Natur wurden zu ganz unterschiedlichen Kunstwerken zusammengesetzt. Dabei entstanden Arbeiten, die sich bewusst in ihre Umgebung einfügten und zum Teil direkt vor Ort verblieben.

Auch an anderer Stelle war handwerkliches Geschick gefragt. Es wurde geschnitzt, gestaltet und verziert. Kleine Taschen und verschiedene andere Materialien bekamen mit etwas Geduld und vielen eigenen Ideen ein individuelles Aussehen. Wer lieber am Feuer blieb oder zwischendurch eine Pause einlegte, fand ebenfalls schnell Gesellschaft.

Spätestens beim Essen rückte das Feuer endgültig in den Mittelpunkt. Passend zur Region gab es ein typisch sauerländisches Kartoffelfeuer. Die heißen Kartoffeln kamen mit einer Auswahl an Dips und Salaten auf den Tisch. Dazu wurden Bratwürste am Spieß gebraten und Stockbrot über dem Feuer gebacken.

Zum Abschluss wurde es noch einmal süß. Marshmallows wanderten auf die Spieße und wurden über der Glut geröstet.

Das Hüttenfest bot den Bewohnerinnen und Bewohnern der verschiedenen Wohngruppen Gelegenheit, sich auch außerhalb des gewohnten Alltags zu begegnen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Zwischen Natur, Grillhütte und Feuer entstand so ein geselliger Tag, der trotz der fast sommerlichen Temperaturen schon einen deutlichen Vorgeschmack auf den Herbst gab.

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