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Auch in diesem Jahr haben sich wieder vier Jugendliche und zwei Pädagogen entschlossen, sich den Strapazen des erlebnispädagogischen Wettkampfes im Rahmen des "Projekt Phoenix" auszusetzen. Am Mittwoch vor dem Feiertag wurde es ernst. 

Die Garden Gladiators erreichten schon um 15 Uhr voller Vorfreude das Gelände in Mayen, dem diesjährigen Veranstaltungsort des Phoenix-Projektes. Doch zunächst hieß es warten: Bis 16 Uhr blieben die Tore zum olympischen Dorf geschlossen. So nutzten die Teilnehmer die Zeit, um in der frischen Eifelluft anzukommen, sich auf die bevorstehenden Tage einzustimmen und noch einmal kurz durchzuatmen. Denn aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres wusste jeder: Das Projekt Phönix fordert Körper, Geist und Teamgeist gleichermaßen – und Pausen sind dabei eher selten.

Mit dem offiziellen Einlass begann dann direkt das Abenteuer. Kaum öffneten sich die Tore, wurde es hektisch und sportlich zugleich: Fahrräder wurden ausgeladen, Helme aufgesetzt und schon ging es im Team per Rad in Richtung olympisches Dorf. Dort warteten die Begrüßung und die ersten wichtigen Einweisungen. Lange Zeit zum Verschnaufen blieb allerdings nicht, denn direkt im Anschluss führte der Weg zurück zum Materialanhänger, um Gepäck und Ausrüstung zu holen und das eigene Camp aufzubauen.

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Noch bevor der Abend richtig begonnen hatte, starteten bereits die ersten Prüfungen, Wettbewerbe und sportlichen Herausforderungen. Die Garden Gladiators waren von Beginn an gefordert und mussten zeigen, dass sie als Team funktionieren. Nach den ersten anstrengenden Stunden sorgte ein deftiges Abendessen für neue Energie und etwas Wärme, bevor die erste Nacht im olympischen Dorf anstand.

Diese Nacht hatte es allerdings in sich: eisige Temperaturen und anhaltender Regen machten den Teilnehmern ordentlich zu schaffen. Doch schon am nächsten Morgen ging es trotz des nassen und wechselhaften Wetters weiter. Mit dem Fahrrad machte sich das Team auf den Weg zur mehrere Kilometer entfernten Wald- und Kletteraktion. Dort wartete eine echte Herausforderung: Zwölf verschiedene Stationen mussten nacheinander im 40-Minuten-Takt absolviert werden.

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An jeder Station waren andere Fähigkeiten gefragt. Mal standen Geschicklichkeit, Konzentration oder Mut im Vordergrund, dann wieder Kraft, Kommunikation oder taktisches Denken. Vor allem aber verlangte der Tag den Teilnehmern eines ab: Durchhaltevermögen. Trotz Regen, Müdigkeit und schweren Beinen hielten die Jungs ihre Motivation bis zum Schluss hoch. Immer wieder pushten sie sich gegenseitig, unterstützten einander und bewiesen echten Teamgeist. Am Ende konnten alle stolz auf ihre Leistungen und das gemeinsam Erreichte sein.

Doch selbst nach den anstrengenden Wettbewerben war der Tag noch nicht vorbei. Im strömenden Regen machte sich die Gruppe auf den Weg zum Waldlager – und war damit nicht allein. Gemeinsam mit etwa 18 der insgesamt 22 Teams verirrten sich die Teilnehmer im dunklen Wald. Der Weg zum Biwak wurde damit zu einer zusätzlichen Herausforderung. Als das Ziel schließlich erreicht war, wartete bereits die nächste Aufgabe: das Nachtlager aufbauen – und das komplett im Dunkeln.

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Trotz Erschöpfung, durchnässter Kleidung und schmerzender Beine packten alle mit an. Erst am nächsten Morgen, bei Tageslicht, zeigte sich, was das Team in der Nacht geleistet hatte: Das Biwak konnte sich wirklich sehen lassen. Und damit war klar – die Garden Gladiators waren bereit für den nächsten spannenden Tag im Projekt Phönix.