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Der vorletzte Tag des Projekt Phönix verlangte den Garden Gladiators noch einmal alles ab. Nach drei intensiven Tagen voller Regen, Kälte, Schlafmangel und sportlicher Höchstleistungen wartete die vielleicht größte Herausforderung der Woche auf die Teams. Insgesamt 30 Sportstationen an drei unterschiedlichen Orten mussten innerhalb mehrerer Zeitslots taktisch geplant und absolviert werden. Dabei war von Beginn an unklar, ob überhaupt genügend Zeit bleiben würde, um alle Aufgaben zu schaffen.

Besonders anspruchsvoll war die zusätzliche Strecke zum Freibad in Mendig. Auch dort warteten mehrere Stationen auf die Teilnehmer, doch zunächst mussten die Teams die Entfernung mit dem Fahrrad bewältigen und ihre Kräfte sowie die Zeit clever einteilen. Gleichzeitig war die Veranstaltung offen für weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region und wurde vom Sportbund begleitet. Dadurch herrschte rund um die Wettkämpfe eine besondere Atmosphäre aus Sport, Gemeinschaft und gegenseitiger Motivation.

Die Garden Gladiators zeigten dabei eindrucksvoll, was in ihnen steckt. Trotz schwerer Beine und der Belastungen der vergangenen Tage mobilisierte das Team noch einmal alle Reserven. Innerhalb von nur sechs Stunden absolvierten die Jungs beeindruckende 19 von 20 Stationen im und rund um das Stadion. Dabei waren Kraft, Koordination, Schnelligkeit, Ausdauer und Teamarbeit gleichermaßen gefragt.

Da bereits abzusehen war, dass sich bei den niedrigen Temperaturen nicht jeder gleichermaßen auf die Wasserstationen freuen würde, entschied sich das Team bewusst dafür, die verfügbare Zeit im Stadion maximal auszunutzen. Diese Taktik zahlte sich aus. Im Freibad blieben anschließend noch rund eineinhalb Stunden Zeit, um weitere fünf, teilweise sogar sieben Stationen erfolgreich zu absolvieren.

Und erneut zeigte sich der besondere Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Jeder pushte jeden, niemand wurde allein gelassen und selbst die letzten Kraftreserven wurden gemeinsam mobilisiert. Die Garden Gladiators wuchsen an diesem Tag noch einmal über sich hinaus.

Auch der Rückweg entwickelte sich wieder zu einem besonderen Erlebnis. Wie schon an den Tagen zuvor schlossen sich mehrere Teams zusammen und bildeten eine große radelnde Seilschaft. Mit rund 40 Personen zog das Peloton durch die Wiesen, Straßen und kleinen Orte der Eifel. Immer wieder hallten Jubelrufe und Gesänge der Kinder durch die Landschaft und sorgten für echte Gänsehautmomente. Es war ein würdiger Abschluss eines langen und intensiven Tages voller Emotionen, Teamgeist und sportlicher Leidenschaft.

Bereits an diesem Abend gab es für alle teilnehmenden jungen Menschen einen besonderen Grund zur Freude. Jeder einzelne konnte stolz auf ein bestandenes Sportabzeichen blicken – ein sichtbarer Beweis für die außergewöhnlichen Leistungen der vergangenen Tage.

Nun richtet sich der Blick auf den letzten großen Höhepunkt des Projekt Phönix. Am Sonntag wartet der abschließende Triathlon mit der Gesamtsiegerehrung auf die Garden Gladiators.