
Der Freitag beim Projekt Phönix hatte es erneut in sich. Nach den vergangenen kräftezehrenden Tagen wartete auf die Garden Gladiators die nächste große Herausforderung – und diesmal spielte das Wasser die Hauptrolle.
Am Morgen führte der Weg die Gruppe mit dem Fahrrad zum Laacher See. Trotz müder Beine war die Stimmung bestens, denn die Vorfreude auf die bevorstehenden Aktionen war groß. Direkt an der ersten Station wartete ein echtes Highlight: ein Kanadier-Sprint. Für die Garden Gladiators beinahe ein Heimspiel – entsprechend motiviert und konzentriert gingen die Jungs an den Start.
Doch danach wurde es ernst. Bei wechselhaftem Wetter und gerade einmal 15 Grad Wassertemperatur stand eine Schwimmstaffel auf dem Programm, die den Teilnehmern einiges an Überwindung abverlangte. Ein Glücksrad entschied dabei über die jeweilige Aufgabe: Brustschwimmen, Schleppen oder sogar Schwimmen mit Kleidung – jede Runde brachte neue Herausforderungen mit sich.
Eines wurde dabei schnell deutlich: Hier ging es nicht nur um Schnelligkeit oder sportliche Leistung, sondern vor allem um Mut. Und genau diesen Mut bewiesen alle Kinder eindrucksvoll. Jeder Einzelne traute sich mindestens einmal ins kalte Wasser und überwand dabei seine eigenen Grenzen. Der gegenseitige Zuspruch innerhalb der Gruppe war dabei besonders beeindruckend und zeigte erneut den starken Zusammenhalt der Garden Gladiators.
Auch die weiteren Stationen verlangten den Teilnehmern viel Geschick, Ausdauer und Teamarbeit ab. Beim Bojen-Memory waren Konzentration und Kommunikation gefragt, beim SUP-Transport galt es Balance und Zusammenarbeit zu beweisen, während der Kajak-Slalom volle Kontrolle und Koordination erforderte. Trotz der wechselhaften Bedingungen zeigte die Gruppe auch an diesem Tag wieder herausragende Leistungen und meisterte die Aufgaben mit großem Einsatz.
Als die Aktionen am See beendet waren, war die Erleichterung groß, das kalte Wasser hinter sich lassen zu können. Der Rückweg entwickelte sich dann jedoch noch zu einem besonderen Erlebnis: Gemeinsam mit drei weiteren Teams entstand spontan eine große gemeinsame Fahrradtour. Unterwegs entstanden viele gute Gespräche, neue Bekanntschaften und zahlreiche gemeinsame Momente. Dabei lernten die Jugendlichen nicht nur andere Teilnehmer kennen, sondern – wie sie selbst scherzhaft sagten – auch deren Schutzengel.
Zurück im olympischen Dorf wartete am Abend schließlich ein besonderer Moment: Der Phönix wurde als olympisches Feuer entzündet und sorgte für eine beeindruckende Atmosphäre im Lager. Während die Flammen den Platz erhellten, kehrte langsam Ruhe ein und die Kinder gingen erschöpft, aber stolz schlafen.
Noch ahnte kaum jemand, welche Herausforderung der nächste Tag bereithalten würde: 30 Sportstationen an drei unterschiedlichen Orten warteten bereits auf die Garden Gladiators.











